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Dr. Sabine Stangl – Zahnärztin in Wien

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Schwerpunkt

3D-Röntgen (CBCT)

Dreidimensionale Aufnahmen mit dem Cone-Beam-CT liefern eine verlässliche Diagnose – bei möglichst geringer Strahlenbelastung.

Dreidimensionale DVT-Aufnahme von Kiefer und Zähnen am Bildschirm der Ordination

Wofür wir 3D-Aufnahmen nutzen

Dreidimensionale Aufnahmen werden für ein weites Indikationsspektrum herangezogen, zum Beispiel in der dentalen Implantologie, der Endodontologie (Wurzelbehandlung) oder der Traumatologie. Gerade bei unklaren klinischen Befunden liefert der Cone-Beam-CT (CBCT) eine verlässliche diagnostische Abklärung.

Die strahlenreduzierte digitale Volumentomografie ist in der Zahnheilkunde von großer Bedeutung, um die Strahlenexposition so gering wie möglich zu halten und trotzdem exzellente Aufnahmen zu erhalten.

3D-Rekonstruktion von Ober- und Unterkiefer aus einer DVT-Aufnahme

3D-Rekonstruktion von Ober- und Unterkiefer – Aufnahme aus unserer Ordination

Wie gefährlich ist eine Röntgenaufnahme?

Im Alltag sind wir ständig natürlicher Strahlung ausgesetzt – sie geht von der Sonne, von Gesteinen und Mineralien aus; selbst Luft, Wasser und Lebensmittel „strahlen“. Die natürliche Strahlenbelastung liegt bei etwa 3 Millisievert (mSv) pro Jahr und kann je nach Wohnort und Lebensweise variieren. Zusätzliche Belastungen entstehen etwa durch industriell erzeugte Strahlung, Tabak oder Düngemittel.

Ernste Auswirkungen auf den Organismus sind ab rund 250 mSv in Form von Blutbildveränderungen nachgewiesen; bleibende Strahlenschäden sind ab knapp 1.000 mSv zu erwarten. Bisherige Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine Dosis unter 100 mSv keine nennenswerte Gefährdung darstellt. Dennoch geht man davon aus, dass jede Erhöhung der Dosis das Krebsrisiko statistisch steigert.

Bei einer zahnmedizinischen Röntgenaufnahme erhalten Sie nur eine Dosis von etwa 0,005 mSv – das entspricht einer statistischen Erhöhung des Krebsrisikos um 0,000025 %. Zum Vergleich: Ein CT des Bauchraumes mit 10 mSv erhöht das Risiko rechnerisch um 0,05 %. In der Zahnheilkunde brauchen wir nur eine minimale Menge an Röntgenstrahlen und einen sehr kleinen Strahl, der wenige Zähne erfasst.

Strahlenbelastung im Vergleich

0,005 mSveine Zahnfilmaufnahme
0,02 mSveine Panoramaaufnahme (OPG)
0,7 mSvein CBCT des gesamten Kiefers
3–4,5 mSvein „normales“ Schädel-CT
0,004 mSv1 Tag auf der Erde
0,005 mSv1 Stunde im Flugzeug in 11 km Höhe
0,04 mSvein Flug von Wien nach New York
0,025 mSvzwei Wochen Aufenthalt in 2.000 m Höhe
0,12 mSv100 Stunden vor einem Bildschirm (0,5 m Abstand)
ca. 3 mSvnatürliche Strahlung der Umwelt pro Jahr

Ein Transatlantikflug entspricht etwa acht kleinen Zahnfilmaufnahmen oder zwei Panoramaaufnahmen. Die natürliche Strahlung eines Jahres entspricht rund 600 Zahnfilm- oder 150 Panoramaaufnahmen.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Eine kleine Zahnfilmaufnahme liegt bei etwa 0,005 mSv – so viel, wie man bei einer Stunde Flug in 11 km Höhe erhält. Eine Panoramaaufnahme (OPG) liegt bei etwa 0,02 mSv.

Etwa bei der Planung von Implantaten, bei Wurzelbehandlungen, nach Unfällen oder wenn ein klinischer Befund unklar ist.

Nein. Ein CBCT des gesamten Kiefers liegt bei etwa 0,7 mSv, ein normales Schädel-CT bei 3–4,5 mSv.

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